Die Zeitspannen, die zwischen verschiedener Versionen einer Software liegen, werden immer kürzer. Das jüngste Beispiel hierfür kommt aus dem Hause Mozilla, wo gerade eben der Firefox 10 erschienen ist (wir berichteten). Zwischen der neunten Version und der zehnten Runde des populären Browser lagen gerade einmal sechs Wochen. Für Firmen und Unternehmen ist es kaum noch möglich, der Update-Flut stand zu halten. Weswegen Mozilla für seinen Feuerfuchs auch eine ERS-Lösung speziell dafür anbietet.

ERS-Version: Mozillas Beitrag für Firmen

Hinter dem Kürzel verbirgt sich der Begriff Extended Range Support. Das beduetet nichts anderes, als dass sich Firmen darauf verlassen können, dass der Support für die jeweilige Version insgesamt 42 Wochen lang andauert. Mozilla bietet in diesem Zeitraum hauptsächlich nur sogenannte Major Updates an, Aktualisierungen also, die aufgrund von Sicherheitsbedenken für die Unternehmen von besonderer Relevanz sind. So leistet Mozilla einen Beitrag in der schnelllebigen Zeit, der es den Unternehmen ermöglicht, Schritt zu halten.

Beim Start geht’s zunächst nicht Vorwärts

Zurück zum Firefox 10, bei dem sich auf dem ersten Blick wenig Neues getan hat. Um die Änderungen gegenüber der 9er-Version zu entdecken, muss man dem Internet-Browser schon unter die Hülle schauen: Denn da haben die Entwickler vor allem an der Performance geschraubt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, denn der Firefox hat die Konkurrenz aus dem Hause Google mit dessen Browser Chrome bei den Benchmark-Ergebnissen wieder abgelöst. Zu diesem Ergebnis kommt jedenfalls das Magazin Computer Bild.  Natürlich wurden darüber hinaus eine Reihe von Sicherheitslücken geschlossen und eine Vollbild-Unterstützung nun vollends integriert. Am Design kam es kaum zu Änderungen. Jedoch fehlt auf dem ersten Blick immer der „Vorwärts-Knopf“. Der Button taucht erst dann auf, wenn zuvor einmal auch auf „Zurück“ geklickt wurde.

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