Die erhöhte EEG-Umlage soll dafür verantwortlich sein, dass zahlreiche Stromlieferanten die Kosten für Tarife erhöhen. Die Argumentation schein schlüssig, auf der anderen Seite winken aber die gesunkenen Preise bei der Beschaffung de Energie. Manch einer sieht hier also keine berechtigte Erhöhung, sondern einfach nur das Anliegen, Gewinne zu erhöhen.

Viele haben zu Anfang des Jahres einen Brief erhalten, in dem der Stromanbieter über steigende Kosten berichtet. Die Aussage: Die EEG-Umlage wurde erhöht, dementsprechend wachsen auch die monatlichen Gebühren. Gerade Haushalte mit einem hohen Verbrauch haben damit entsprechend ein Problem. Denn wo die Grundgebühr gleich bleibt, steigen die Kosten pro Kilowattstunde. Schon bei einer Erhöhung von 2 Cent bei einem Jahresverbrauch von 4000 kWh im Jahr, sind es 80 Euro, die Jahr für Jahr mehr gezahlt werden.

Helfen können gegen solche Probleme eine Webseite für den Stromvergleich. Sinn und Zweck: Anhand des aktuellen Vebrauchs und des aktuellen Anbieters soll ermittelt werden, wie viel Geld im Jahr gespart werden kann. Besonders angenehm sind dabei Neukundenboni und ähnliche Extras, die den Preis weiter dämmen.

Hat man jedoch bereits mehrfach gewechselt, ist die Auswahl etwas schwerer. Wo man sonst vom Grundversorger zu einem günstigeren Unternehmen geht, steht man womöglich schon bei einem recht gut bezahlbaren Angebot.

In solchen Fällen sollte überprüft werden, wie es um den aktuellen Stromanbieter steht. Sind die Gebühren im Vergleich zu anderen Unternehmen hoch? Wenn nur minimal, lohnt es deswegen auf andere Privilegien, wie eine monatliche Kündigung oder ein Online-Portal zu verzichten? Solche und ähnliche Punkte sind wichtig und sollten gut durchdacht werden.

Steht die Entscheidung, läuft der Anbieterwechsel meist ohne aktive Beteiligung des Kunden. Dieser unterzeichnet nur den Vertrag, worauf der neue Anbieter den bisherigen Stromlieferanten darüber informiert. Zur Sicherheit sollte der Support aber kontaktiert werden.