Wer in der letzten Zeit die Medien verfolgt hat, hat sicher mitbekommen, dass der Euro gegenüber dem amerikanischen Dollar bei der Wertstellung hinter her hinkt. Ebenso ist es seit Anfang des neuen Jahres Pflicht, dass alle Unternehmen in der Europäischen Union, welche Notebooks, IPhones und andere digitale Güter versenden möchten, jetzt bei der Umsatzsteuerberechnung die Berechnung des Landes heranziehen müssen, in dem derjenige wohnt, welcher die Waren bestellt hat. Was aber hat dies mit Apple zu tun? Ganz einfach, durch diese neuen Regelungen wird auch bei Apple einiges teurer werden.

Für Apps muss man mehr bezahlen

Dies hat ganz besonders Auswirkungen für alle Apps, welche in den App Stores für iOS und OS X angeboten werden. Hier kündigte das Unternehmen Apple an, binnen der nächsten 36 Stunden alle Apps für die Europäische Union, für Norwegen und auch für seinen Nachbarn Kanada preislich zu erhöhen. Aber auch andere Länder sind betroffen. Auf größere Veränderungen müssen sich auch die Russen einstellen. Durch die ständigen Schwankungen der russischen Währung werde das Unternehmen auch hier an der Preisschraube drehen. Einzig die Isländer können sich freuen. Für sie wird der Einkauf im App Store künftig billiger. Mit der neuen Preisstelgerung will Apple vorzeitig auf die Schwankungen des Euro reagieren und auch seine Umsatzsteuer besser anpassen.

Die Auswirkungen sind noch ungewiss

Wie sich die überraschende Preiserhöhung auf die Zukunft auswirken kann, bleibt derzeit noch abzuwarten. Wer derzeit die App Stores für Mac oder IOS besucht, der kann hier noch die alten Preise finden. Wer in naher Zukunft jedoch plant sein Software Sortiment zu erweitern, sollte damit nicht zu lange warten. Viele gehen davon aus, dass Apple für alle Sparten rund um die Apps seine Preise anziehen wird.